Doch bei den vier Musikern steckt hinter den großen Worten hohe musikalische Kompetenz und vor allem
eine atemberaubende Instrumentaltechnik. Das Auditorium war hingerissen von der Eleganz und
Leichtigkeit, der Konzentration und Präzision, mit der die Perkussionisten ihre Partituren meisterten.
("Express", Gießen, 14/91)
Dann das "marimba spiritual" von Minoru Miki - ein effektvolles Stück für einen Star am Marimbaphon
und drei Begleittrommler. Das setzt soviel Adrenalin frei, wie man`s sonst nur bei einem
James-Bond-Film erlebt.
(Hamburger Morgenpost, 21.10.1996)
Millionen schwarzer Töne ziehen in das Schwarze Loch. ....Marimbaphone und das von Xenakis erfundene
Schlaginstrument SIXXEN erreichen in mathematischer Präzision und mit rasender Geschwindigkeit die
Milchstraße. Pausen intensivieren die Spannung. Blitzartige Blicke bedeuten Spielaufforderungen.
Jeder der Musiker......leitet die Schlagwirbel in unterschiedlicher Weise über seinen Körper weiter.
Köpfe rucken, Beine treten unbewußt die Anspannung weg. Auf der Suche nach Disonanz fallen die Musiker
in Harmonie und Gleichklang zurück und nehmen mit Halbtönen und Triolen neuen Anlauf ins Unmelodiöse.
Handwerker voller Ehrfurcht, süchtig nach dem Klangspektrum ihrer Instrumente.
(die tageszeitung, 21.10.1996)
(für CD "stick attack")
Mit präziser Feilung und enormer Durchschlagskraft präsentiert sich der zweite Silberling des aus
Würzburg stammenden percussion art quartett mit seinem peppig, gestyltem Cover.. ..Nicht nur
kompositorisch treffend gesetzt, werden die einzelnen Charaktere auch vom Ensemble mal virtuos,
mal assoziativ, mal vital folkloristisch in perfekter perkussiver Klangmalerei hervorragend
reproduziert.
(drums & percussion, 4/92)
Die vier Würzburger Künstler boten dann auch ein Fest für Auge und Ohr. Markus Verna, der seine
Klangstäbe auf einer Art Bauchladen vor sicher hertrug, hatte hier die schwierige Aufgabe, das
Fundament zu legen - eine höchst konzentrative Kunst, die er mit Bravour meisterte.
(Süddeutsche Zeitung, 25. November 1995)
(für CD "stick attack")
... mit heftigen Akzenten treiben die Percussionisten das Marimba voran, so daß es perlend dahinfegt
wie ein lang erwarteter Regen....Mit dieser Einspielung bestätigt und bekräftigt es( das paq) den
exzellenten Ruf, den es mittlerweile genießt.
("Neue Musik Zeitung" NMZ, 3/93)
"Ein großer, abwechslungsreicher Abend."
(Hessische Allgemeine, 23. Juli 1997)
Extreme dynamische und polyrhythmisch-rauschhafte Abläufe prasselten nur so auf die Zuhörer in einem
instrumentalen Zusammenhalt, der .... bravourös gewahrt wurde. Ein Abend voller Hochspannung in seinem
Kontrastreichtum.
(Main-Post, Würzburg, 23.10.1996)
Da brachte das "marimba spiritual" von dem Japaner Minoru Miki als drittes Stück vor der Pause gerade
die rechte Entspannung, Stefan Eblenkamp brillierte mit einem höchst virtuosen Marimba-Solo, das seine
drei Würzburger Kollegen mit Klängen auf asiatischen Gongs eindrucksvoll untermalten.
(Hamburger Abendblatt, 21.10.1996)
Ein Konzert also, bei dem durch seine amüsante wir aufschlußreiche Moderation und überschäumende
Spielfreude einfach alles stimmte und wie man es in einer solch mustergültigen Art gerne wieder
hören möchte.
(Allgäu Zeitung, 18.04.1991)
Im Gegensatz dazu die Rhythmus-Exzesse in "Pleiades", die brilliant über die Bühne federten.
Das ergibt in Xenakis typischer bruitistischer Schreibweise ein faszinierendes, von fulminanten
Rhythmussalven durchbrochenes Sirren jenseits aller Traditionen: Ein archaisches Erlebnis.
(Süddeutsche Zeitung, November 1995)
Das, was hier wie eine fast unlösbare Herausforderung an einen Musiker klingt, hat das Würzburger
Quartett bereits meisterhaft umgesetzt. ........ Die Perfektion der musikalischen Interpretation
sowie der erfinderische Gebrauch ganz alltäglicher Dinge,....versetzten den Höhrer in eine andere Welt.
Musik bekam eine weitere Dimension.
(Northamerican Weekly-Post, December 1991)
It is gratifying to note that there are ensembles such as the "percussion art quartett", that can
compare favorably to the best chamber music groups in the string and wind areas. If removed from the
confines of the recording studio and placed in a live venue, this group would produce a performance
that might be technically less than perfect, but, on an visual level, would be downright electrifying.
(percussive notes, 3/92)
Dann Nigel Westlakes "Omphalo Centric Lecture":..... faszinierende Kaskaden von Wechseltönen, ein magischer
Sog in den ganz leisen, mit den Fingerkuppen geklopften Passagen....Dynamische Feinabstimmung und
sensibles Zusammenspiel kennzeichneten auch das Schlußstück.....und Vibraphon, Glockenspiel und
Glasharfe schufen einen Klang von sphärischer Schönheit.
(Hildesheimer Allg. Zeitung, 20.01.1999 )
Dabei war es wohl nicht (nur) ironisch gemeint, wenn das "percussion art quartet" Frack trug.
Die vier Musiker ......simulieren keine kultischen Erlebnisse. Sie konzentrieren, setzen streng
notierte Schlagwerkpartituren mit überwältigend präsziser, hochvirtusoser Brillianz um. Ovationen
zum Ende und der Nachweis, daß die Vier auch als Komödianten ihr Brot verdienen könnten.
(Münchener Merkur, 26. November 1995)
.......ein temperamentvoller Ragtime, in dem noch einmal die unbändige Spielfreude dieser vier
Erzmusikanten herauskam.--....Die vier jungen Künstler,..., zeigten denn auch bei ihrem Auftritt
eine schier grenzenlose Virtuosität, unfehlbare Präzision des Zusammenspiels und eine staunenswerte
Vielseitigkeit,..., gar nicht zu reden von dem riesigen Radius ihrer Dynamik, die vom kaum hörbaren
Hauch bis zum markerschütternden Fortissimo reicht.
(Kinzigtal Nachrichten, 22.11.91)